Zur Buschberghütte

Das Besondere am Weinviertel sind seine sanften Hügel. Einer davon ist der Buschberg. Mit 491 Metern ist er die höchste Erhebung der Leiser Berge.

Wir starten vom Parkplatz, der unterhalb der Wallfahrtskirche am Oberleiser Berg liegt. 

Es ist noch früh und wenig los, daher machen wir gleich einen Abstecher zur Aussichtswarte. Die Warte hat zwar nicht geöffnet, aber auch von unten haben wir einen herrlichen Ausblick über das Weinviertel und sogar bin zu Schneeberg und Rax.

Danach gehen wir zurück Richtung Parkplatz und folgen den Wegweisern zum Buschberg.

Die Römerwegbrücke führt über die Bundesstraße. Anschließend geht es durch die kleine Ortschaft und schließlich bergauf bis zum Plateau.

So gut wie immer sichtbar ist die riesige weiße Kuppel des Radars der Austrocontrol. Direkt unterhalb davon befinden sich auf 480 Metern Seehöhe die Buschberghütte, die am niedrigsten gelegene Alpenvereinshütte.

Am Plateau befindet sich zudem einige Steinskulpturen.

Schließlich wandern wir noch kurz durch einen Wald und einige Meter steil bergauf, bis wir schließlich das Gipfelkreuz erreichen. Auf der anderen Seite geht es kurz bergab zur Buschberghütte. 

Zurück folgen wir einfach den Wegweisern nach Oberleis.


Schwierigkeit: leicht; nur die letzten Meter zum Gipfelkreuz geht es ein kleines Stück steil bergauf; bei der Buschberghütte gibt es einen Spielplatz

Länge: ca. 9 km

Wetter: am besten im Frühling und Herbst, da es am Plateau kaum Schatten gibt

Ausgangs- und Endpunkt: Parkplatz unterhalb der Wallfahrtskirche Oberleis

Bei Wölfen und Rehen in Ernstbrunn

Eigentlich mag ich Tierparks und Zoos nicht besonders. Kleine Dame hingegen schon. Seit Wochen fragt sie, wann wir endlich wieder einmal in einen gehen. Also gut, dann auf nach Ernstbrunn.

Dieser Wildpark ist so weitläufig, dass der Rundweg gleichzeitig ein netter Spaziergang durch den Wald ist. Außerdem gibt es hier überwiegend heimische Tierarten und im Wildpark ist das Wolf Science Center angesiedelt.

Gleich beim Eingang stehen Schafe, Ziegen und Esel. Sie haben es vor allem auf das Futtersackerl abgesehen. Sie werden auch noch genug vom Inhalt bekommen, aber erst am Ende der Runde.

Wir gehen also schnell weiter zu den Steinböcken.

Tierpark Ernstbrunn

Kurz darauf gelangen wir zu den Wölfen.

Tierpark Ernstbrunn

Hier bleiben wir lange. Denn es sind gerade Tierpfleger im Gehege, die die Wölfe versorgen. Spannend.

Danach führt der Weg quer durchs Dammwildgehege. Wer nicht von den Rehen verfolgt werden will, sollte das Futtersackerl nicht zu offensichtlich tragen.

Tierpark Ernstbrunn

Vorbei an den Hochlandrindern führt der Weg neuerlich in ein riesiges, wunderschönes Dam- und Rotwildgehege.

Tierpark Ernstbrunn

Die Tiere liegen gemütlich herum…

Tierpark Ernstbrunn

… und haben nichts dagegen, dass Kleine Dame über einige der umgefallenen Bäume balanciert.

Tierpark Ernstbrunn

Zurück beim Eingang bekommen Ziegen, Schafe und Esel noch den Rest des Futters.

Eigentlich war es hier schöner als erwartet. Vielleicht sollten wir doch wieder öfter in einen Tierpark gehen.


Weitere Informationen zu Öffnungszeit, Eintrittspreisen und Anreise finden sich unter www.wildpark-ernstbrunn.at. Unter www.wolfscience.at erfährt man mehr über das Wolfsforschungszentrum.