3 Orte in Neuseeland, an denen wir gerne länger geblieben wären

Unsere Zeit in Neuseeland war eindeutig zu kurz. Und, weil wir während unseres Urlaubs einiges sehen wollten, hatten wir an manchen Orten zu wenig Zeit. Nicht nur einmal, wären wir gerne noch ein paar Tage länger geblieben.

Vor allem von diesen Gegenden fiel uns der Abschied besonders schwer:

Abel Tasman Nationalpark (Südinsel)

Abel Tasman Track

Obwohl wir hier vergleichsweise viel Zeit eingeplant hatten, war es dennoch zu kurz. Der Totaranui-Campingplatz ist zwar groß (bis zu 1.000 Personen), aber sehr weitläufig und so hatten wir dennoch nie das Gefühl von Gedränge oder Überfüllung. Dafür waren die Tage hier absolut entspannt. Außerdem war die Aussicht bereits in der Früh herrlich:

Totaranui

Dazu kommt der wunderschöne Abel Tasman Coast Track, der auch mit Kindern gut machbar ist. Der Weg führt an der Küste entlang und immer wieder laden einsame Sandstrände zu einer längeren Pause ein.

Was wir hier irgendwann noch machen wollen: Den gesamten Coast Track wandern.

Wanaka (Südinsel)

Wanaka

Die absolute Lieblingsgegend von Herrn Weltentdecker. Es war der Punkt unserer Reise, an der seine Liebe zu Neuseeland entbrannte.Wanaka ist eine Kleinstadt mit einem  wunderschönen See und tollen Wanderwegen. Wir übernachteten mit unserem Campervan am Lake Outlet Wanaka Holiday Park. Der Campingplatz liegt direkt am See und ist recht weitläufig.

Was wir hier irgendwann noch machen wollen: Die zahlreichen Mountainbike-Strecken, die direkt vom Campingplatz wegführen, ausprobieren.

Punakaiki (Südinsel)

Punakaiki

Die Pancake Rocks haben wir in einer Regenpause zwar besichtigt. Aber die restliche Zeit, die wir dort verbracht hatten, schüttete es leider so sehr, dass die geplanten Wanderungen im Paparoa Nationalpark sprichwörtlich ins Wasser gefallen sind. Denn die Wege waren wegen der großen Wassermengen gesperrt. Wegen der schlechten Wetteraussichten wollten wir aber nicht länger warten und sind nach zwei Tagen weitergefahren.

Was wir hier irgendwann noch machen wollen: den Pororari River Track

Bizarre Felsen: Die Pancake Rocks bei Punakaiki

Ist man entlang der Westküste der neuseeländischen Südinsel unterwegs, führt eigentlich kein Weg an ihnen vorbei. Die Pancake Rocks sind das meistbesuchte Ziel an der Westküste. Sie sind in jedem Reiseführer hervorgehoben und auf den Landkarten als Highlights markiert.

Unser erster Besuch der Pancake Rocks fällt ins Wasser. Es schüttet. Als wir uns nach langem Überlegen ins Freie wagen, sind wir innerhalb kürzester Zeit durchnässt und drehen um, noch bevor wir die Felsen erreicht haben.

Ein paar Stunden später hört es endlich auf zu regnen. Der rund halbstündige Rundweg startet direkt am SH6, jenem State Highway, der die Westküste entlang führt. Er ist gut ausgebaut und ohne jede Schwierigkeiten zu bewältigen.

Von Aussichtsplattformen können wir die bizarren Felsformationen gut erkennen. Die Wellen donnern mit voller Kraft gegen die Felsen.

Die Schichten bestehen aus Ablagerungen von Kalksedimenten und Tonmaterialien.

Pancake Rocks

Wir haben Glück. Es ist noch Flut.Die „Blowholes” sind daher aktiv.

Pancake Rocks

Und obwohl recht viele Menschen auf dem Weg unterwegs sind, bin ich froh, dass wir gewartet haben, um uns die Pancake Rocks anzuschauen.