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Fernreisen mit Kindern

Wer mit kleineren Kindern eine Fernreise plant, wird oft ungläubig angeschaut. Und hört unzählige Male die immer gleichen Argumente der Fernreise-Gegner: Wieso fliegt ihr so weit weg, dem Kind ist es ohnehin egal, wo es ist? Warum diese Reise, euer Nachwuchs kann sich später eh nicht mehr daran erinnern?

Warum also? Ganz einfach: Wer schon immer gerne verreist ist, will auch mit Familie nicht auf diese einzigartigen Erfahrungen verzichten und die einmaligen Erlebnisse mit den Kindern teilen. Und bereits kleine Kinder profitieren von einer Reise, wenn diese an ihre Bedürfnisse angepasst ist. Es sind neue Eindrücke. Es sind andere Lebensweisen. Es ist gemeinsame, (meist) entspannte Familienzeit. Es sind Erlebnisse, an die man auch Monate später noch gerne gemeinsam denkt.

Zugegeben: Mit einem Baby hätte ich mir eine weite Reise nicht zugetraut. Für uns war der 4. Geburtstag das perfekte Alter, um endlich wieder weiter weg zu reisen.

Kinder sind dann schon robuster und nicht mehr so krankheitsanfällig, der Tagesablauf mit Schlafens- und Essenszeiten ist nicht mehr so genau und man muss nicht mehr ständig die Angst haben, dass das Kind davon läuft, sobald man es nur eine Sekunde aus den Augen lässt.

Wer mit Vorschulkindern verreist, hat außerdem noch einen entscheidenden Vorteil. Man ist nicht auf Ferienzeiten angewiesen.

Dennoch war und bin ich nach wie vor beim Aussuchen eines Reiseziels viel sorgfältiger. Folgende Punkte müssen für mich unbedingt erfüllt sein:

Für die Reise selbst gilt dann vor allem: viel Zeit einplanen. Dann steht einer gelungenen Fernreise, von der auch Kinder profitieren, nichts im Wege.

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