Im Land der Spiele

Es war die kleine Dame, die unbedingt hier her wollte. In einem Brettspiel lag nämlich der Werbeprospekt des Ravensburger Spielelands. Sie sah ihn und sagte: „Ich wünsche mir zu Weihnachten, dass wir DA hin fahren.”

Ein paar Monate später sind wir also tatsächlich hier. Schon kurz vor Parköffnung stehen wir beim Eingang. Es ist wenig los. Kleine Dame und großer Bruder sind sehr zufrieden: Großes Angebot, keine Wartezeit.

Sie probieren praktisch alles aus. Auch Fahrgeschäfte für kleine Kinder, wie die Traktorfahrt.

Ravensburger Spieleland

Es gibt unter anderem eine „Maus und Elefant Erlebniswelt” und ein „Fix&Foxi Abenteuerland”. Figuren aus meiner Kindheit. Großer Bruder und kleine Dame kannten bisher weder Fix, noch Foxi, weder Maus, noch Elefant. Es gefällt ihnen dennoch.

Ravensburger Spieleland

Es fehlen aber Innovationen. Neue Figuren, neue Abenteuer. Ich bin nicht mehr die Jüngste, Fix und Foxi sind daher wohl auch schon etwas angegraut. Gut, es gibt „Käpt´n Blaubärs Wunderland”. Den kenne ich noch nicht. Wir machen dort eine Schiffahrt, während der eine Käpt´n Blaubär-Geschichte erzählt wird. Die Schifffahrt ist nett. Die Geschichte nur schwer auszuhalten.

Einige Stunden später kommen wir ins „Mitmachland”. Kleine Dame und großer Bruder sind voll in ihrem Element. Sie machen den Kinderführerschein und wechseln mehrmals begeistert Autoreifen.

Ravensburger Spieleland

Irgendwann ist es 17 Uhr und der Großteil des Parks schließt. Es war ein schöner Tag. Extra aus Ostösterreich anzureisen, lohnt sich aber kaum. Es sei denn, man kombiniert die Reise mit einem Aufenthalt am Bodensee oder einem Wanderurlaub im Allgäu.

Geeignet ist das Spieleland meiner Meinung nach für Kinder von 4 bis 10 Jahren. Darunter dürfen sie wegen der Alterslimits nur bei wenigen Stationen mitmachen.Für ältere Kinder sind viele Attraktionen wiederum zu langweilig.

Ich bin jedenfalls gespannt, welchen Prospekt kleine Dame als nächste in die Finger bekommt.